Moba und ITEQ optimieren Maschinenmodul in kurzer Zeit
25 August 2025
ITEQ ist in diesem Monat im LINK Magazine mit einem ausführlichen Artikel über seine Zusammenarbeit mit dem Eiermaschinenhersteller Moba vertreten. Das Projekt zeigt, wie technisches Know-how, kurze Vorlaufzeiten und gegenseitiges Vertrauen zu Innovation und Schnelligkeit in der Hightech-Lieferkette führen.
Schnelles Schalten unter hohem Druck
Als Moba Ende letzten Jahres unerwartet einen wichtigen Lieferanten verlor, geriet die Produktion ihres neuen Farmpackers, einer Maschine zum Sortieren, Verpacken und Verarbeiten von Eiern, unter Druck. Der Verkauf war bereits angelaufen und es gab keinen Spielraum für Verzögerungen. Nach einer gründlichen Auswahl entschied sich Moba für ITEQ, auch dank der Kombination aus lokaler Ingenieurskraft und der Reservekapazität der WILVO-Gruppe.
„Die Kombination aus dem Fachwissen von ITEQ und der Schlagkraft von WILVO gab uns das nötige Vertrauen“, sagt Henk van Kooten, Leiter der Beschaffung bei Moba.
ITEQ wurde die volle Verantwortung für die Montage des Maschinenmoduls übertragen, einschließlich der Mechanik, Elektrik und Software in Übereinstimmung mit den strengen Qualitätsstandards von Moba. Auch die Verwaltung der Zeichnungen und der technischen Produktdokumentation wurde zum ersten Mal ausgelagert – ein wichtiger Schritt, der sich als entscheidend erwies, um die erforderliche Geschwindigkeit zu erreichen.
Kurze Zeilen, große Wirkung
Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Ingenieurteams von Moba und ITEQ ermöglichte es, innerhalb von sechs Wochen einen Prototyp zu bauen. Vom ersten Moment an lag der Schwerpunkt auf Transparenz und kurzen Kommunikationswegen.
„Wir konnten jedes Mal sofort weitermachen“, sagt Moba-Ingenieur Kasper Veenje. „Diese direkte Erreichbarkeit war wichtig, um die Dynamik des Projekts aufrechtzuerhalten.“
Außerdem wurde die Produktion kontinuierlich optimiert. Unter anderem führte ITEQ das Laserschweißen ein, das schneller und präziser ist als das herkömmliche Punktschweißen, und stellte auf Unterbaugruppen um, um die Endmontage erheblich zu beschleunigen. Das Ergebnis: Die Produktionsgeschwindigkeit ist nun um 50 % höher als bei der ersten Serie, mit einer noch größeren Zeitersparnis im Vergleich zum Prototyp.
Synergie innerhalb der WILVO-Gruppe
Die Integration innerhalb der WILVO-Gruppe spielte eine wichtige Rolle für den Erfolg. Durch die Zusammenlegung interner Disziplinen wie Zerspanung und Blechbearbeitung war ITEQ in der Lage, die Produktionsprozesse optimal auszurichten. Dies führte zu einer geringeren Abhängigkeit von externen Zulieferern, zu mehr Sicherheit bei der Qualität und zu kürzeren Durchlaufzeiten.
„Die Stärke einer Gruppe liegt in ihrer Schlagkraft“, betont Menno Bos, kaufmännischer Leiter bei ITEQ. „Innerhalb von WILVO können wir Bearbeitungs- und Montageprozesse nahtlos integrieren und so einen maximalen Wert schaffen.“
Vom Lieferanten zum Partner
Die Zusammenarbeit zwischen Moba und ITEQ geht über eine klassische Kunden-Lieferanten-Beziehung hinaus. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Design, Engineering und Produktion, mit offenen Berechnungen und Transparenz in allen Phasen.
„Normalerweise erhalten wir ein komplettes Zeichnungspaket und setzen es um“, sagt Bos. „Hier bauen wir es wirklich gemeinsam. Das macht den Unterschied aus.“
Dieser Ansatz hat inzwischen zu einem zweiten gemeinsamen Projekt geführt: der Entwicklung eines Traystackers, der Eierschalen für den Transport stapelt. Zusammen bilden der Farmpacker und der Traystacker eine integrierte Systemlösung für Geflügelhalter weltweit.
Investitionen in Kontinuität und Wachstum
ITEQ investiert auch in die weitere Stärkung der Zusammenarbeit. Ende dieses Jahres wird das Unternehmen in seine neue Produktionsstätte in Nijkerk umziehen, wo ein spezieller Montagebereich für Moba eröffnet wird. Darüber hinaus werden die Lieferketten weiter optimiert und strukturelle Kostensenkungen angestrebt, unter anderem durch die Untersuchung alternativer Produktionsmethoden wie Spritzguss.
„Das geht über die Produktion hinaus“, sagt Projektleiter Ricky de Zoete. „Wir analysieren ständig unsere internen Prozesse und prüfen, wie wir die Durchlaufzeiten und Kosten weiter senken können.
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Die Zusammenarbeit zwischen Moba, ITEQ und der WILVO-Gruppe zeigt, was möglich ist, wenn Wissen, Kapazität und Vertrauen kombiniert werden. Das Ergebnis: Innovation, Schnelligkeit und nachhaltige Partnerschaften zur Stärkung der Hightech-Lieferkette.
Sind Sie neugierig auf die ganze Geschichte? Lesen Sie hier den vollständigen Artikel im LINK Magazin.